Wie Augmented Reality die Planung kleiner Wohnungen verändert

Augmented Reality erlaubt es, Möbel und Einrichtungsgegenstände virtuell in einem realen Raum zu platzieren, bevor sie gekauft werden. Für kleine Wohnungen bedeutet das, dass Maße, Proportionen und Verkehrwege vor dem Kauf am tatsächlichen Ort geprüft werden können. Fehlkäufe lassen sich so reduzieren, und der verfügbare Platz lässt sich besser einschätzen als anhand von Katalogbildern oder Wohnungsgrundrissen.

Ein Beispiel für die praktische Anwendung beschreibt der Beitrag auf agademboxer.de, wo gezeigt wird, wie sich Möbel per App im eigenen Raum abbilden und verschieben lassen. Das hilft insbesondere dann, wenn ein Raum mehrere Funktionen übernehmen soll, weil verschiedene Konstellationen nebeneinander durchprobiert werden können.

Räume doppelt nutzen

Wer in einer kleinen Wohnung arbeitet, schläft und Freizeit verbringt, muss Flächen mehrfach belegen. Mit Augmented Reality lassen sich für dieselbe Wand nacheinander ein Klappbett, ein Regal und ein Schreibtisch einblenden, sodass ihre jeweilige Funktion mit der vorhandenen Tiefe und Höhe vereinbar ist. So entsteht eine Einrichtung, die den Raum über den Tag hinweg begleitet, ohne dass Möbel ständig physisch umgestellt werden müssen.